Ich wollt, ich wäre mein Hund?

Hallo, ich bin Elvis. Ich bin der Hund von Maria. Mein Leben ist ganz schön durcheinander gekommen. Früher, da hatte ich Maria für mich alleine. Nur ich habe mit ihr im Bett geschlafen und sie hat jeden Tag gaaaaanz lange Spaziergänge mit mir gemacht. Das war schön. Sie hat mich auch mit auf Reisen genommen… Jetzt muss ich immer bei Mama und Papa und ihrem Hund bleiben.

Jetzt sind da noch Cristobal und der kleine Stinker. Und mit dem kleinen Stinker sind jetzt vor allem die Spaziergänge richtig langweilig geworden. Eigentlich stehen wir da immer nur rum und gucken zu, wie der Stinker schon wieder einen Stein entdeckt und in den Mund stopft, oder irgendwo einen Ast abreißt. Laaaaaangweilig! Maria sagt dann immer, dass wir Spazieren stehen und dann lächelt sie. Ich weiß nicht, was daran lustig ist.

Neuerdings will der Stinker auch noch immer meine Leine halten und dann grabscht er mir ins Fell.  Zum Glück ist das ja eine Flexileine, da kann ich dann immer auf Abstand gehen. Heute ist der kleine Stinker dabei hingefallen und hat ganz ärgerlich geheult. Das kann ich ja nun auch wieder nicht hören. Da bin ich schnell hin und hab´ ihn abgeschlabbert. Zack, schon hat er wieder gelacht. Ich weiß eben, wie man den kleinen Stinker händeln muss. Maria macht da immer so viel Trara. Die nimmt ihn auf dem Arm und pustet und so ein Quatsch. Was das wohl nützen soll?

Nachdem der Stinker wieder fröhlich war, konnten wir dann zum Glück noch mal zehn Meter weiter gehen. Dann ist er ins Kartoffelacker gerannt. Zum Glück war da eine Markierung von der läufigen Hündin und ich konnte in Ruhe schnüffeln. Aber was war da? Maria zieht an der Leine und ruft. Der kleine Stinker hat beschlossen weiter zu laufen. Na toll immer, wenn ich mal stehen bleiben will. Da nimmt dann wieder keiner Rücksticht.

Und es kam auch wieder, was kommen musste… der Stinker war so schnell unterwegs, dass es ihn hingeflackt hat. Maria wollte dann natürlich ihren Hokuspokus veranstalten, aber ich bin schnell dazwischen und hab den abgeleckt. Da war dann auch wieder alles gut. Wir sind dann noch so ein bisschen weiter rumgestanden und weitergegangen und wieder rumgestanden, aber dann sind wir nach Hause und der kleine Stinker hat geschlafen.

So mag ich ihn ja richtig gerne. Wenn er schläft, da leg ich mich gerne dazu. Leider darf ich grad nicht ins Bett, weil ich letzte Woche Flöhe hatte und Maria die nur mit so nem Ökokram wegmachen wollte. Jetzt meint sie, wir müssen noch abwarten, dass sie wirklich weg sind. Ach Menno, ich mag nicht alleine im Körbchen schlafen, wenn die alle im Bett liegen…

Als der Stinker aufgewacht ist wollte er spielen. Mit meinem Ball! Ich dachte, wir können zusammen spielen, weil das ja mein Ball ist. Aber er kann das nicht. Maria sagt, das klappt besser, wenn er größer ist. Ich weiß nicht, was das heißen soll, aber ich freue mich da schon drauf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.